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Solarertrag an Fassaden

Leitung:Sester
Bearbeitung:Hai Huang
Bild Solarertrag an Fassaden

Mit der Transformation des Energie­systems auf regenerative Formen ist die dezentrale Nutzung der solaren Strahlungsenergie von herausragender Bedeutung. Eine systematische Erfassung der Potenziale für Solaranlagen ist mit der Betrachtung von Dachflächenkatastern begonnen worden. Im Beitrag wird eine Studie vorgestellt, auch weitere Flächen im urbanen Raum für die Anbringung von Solaranlagen zu untersuchen, speziell vertikale Fassadenstrukturen. Basis ist die Erfassung der Gebäudeoberflächen mit einem mobilen Laserscanner. Daraus werden 3D-Modelle extrahiert, für die der Solarertrag mittels Strahlenverfolgung berechnet wird. Darüber hinaus wurde die jahreszeitliche und tageszeitliche Variation des Solarertrags in Abhängigkeit von der Ausrichtung von PV Modulen untersucht. Die zurzeit durch die EEG favorisierte Südausrichtung von Solarzellen berücksichtigt nicht den tageszeitabhängigen Verbrauch elektrischer Energie. Bei einer bedarfsabhängigen Einspeisevergütung oder bei Eigenverbrauch würden auch nach Osten oder Westen ausgerichtete Zellen großer Neigung für Investoren interessant.

 Ohne Nachbargebäude und Bäume

 Mit Abschattung durch Baum

 

 

Publikationen

M. Sester, P.P. Altermatt, H. Holst, H. Huang, H. Schilke, V. Schöber, G. Seckmeyer and M. Winter (2015): Vertikale Solarfassaden, Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie und Fernerkundung

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