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Institute for Cartography and Geoinformatics - Leibniz Universität Hannover - Startpage Contact Sitemap Extended Search zur deutschen Version
 
 Institute for Cartography and Geoinformatics

Startpage > ResearchDataintegration > Geometrical Adjustment toward the Alignment of Vector Databases

[Geometrical Adjustment toward the Alignment of Vector Databases

Inhalt

Eine zentrale Anforderung für räumliche und ortsbezogene Anwendungen sind verlässliche Geodaten. Vektordaten entstanden oft durch aufwendige Datenerfassung und das Zusammenführen verschiedener Datenbestände, die Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte hindurch gesammelt wurden. Die Daten unterliegen dabei verschiedenen Einflüssen, wie etwa den verwendeten Messgeräten, Bezugssystemen, Rechenmethoden und Qualitätssicherungsmaßnahmen. Dabei reicht es in der Regel nicht aus, die Daten nur global anzupassen. Im Gegenteil, lokale Differenzen können dadurch sogar verstärkt werden. 

In diesem Forschungsprojekt wird eine Strategie zur Datenanpassung untersucht, die auf einer Ausgleichung nach der Methode der kleinsten Quadrate beruht. Dazu werden in den verschiedenen Datensätzen homogene Punkte gesucht und über ein mathematisches Modell verknüpft. Die Minimierung der Differenzen erfolgt dann iterativ für beide Datensätze. Dabei wird einerseits die Konsistenz in den Datensätzen erhalten, während andererseits die Datensätze Schritt für Schritt verbessert werden.

Um eine geometrische Anpassung zu erreichen, werden die Lücken zwischen korrespondierenden Objekten beider Datensätze minimiert, mit dem Ziel sie vollständig verschwinden zu lassen. Diese Lücken werden durch den Abstand von den Stützpunkten der einen zu den korrespondierenden Linien des anderen Datensatzes definiert. Dieser Ansatz hat zum Ziel, die Koordinaten der Stützpunkte zu verbessern in dem die Lücken zwischen den Objekten geschlossen werden.

Im Normalfall unterscheidet sich die Anzahl Stützpunkte und Liniensegmente für jeden Datensatz. Das bedeutet aber, dass ein Objekt, welches durch wenige Stützpunkte dargestellt ist, nicht vollständig an eine Repräsentation mit vielen Stützpunkten angepasst werden kann. Die Konflikte, die dadurch entstehen, können durch Interpolation von Zwischenpunkten auf der gröberen Struktur gelöst werden.


Resultat

Die Anpassungsstrategie nutzt lokale topologische und geometrische Relationen zwischen korrespondierenden Objekten. Deren Abweichungen werden nach der Methode der kleinsten Quadrate minimiert. Dieser Ansatz erlaubt es auch zusätzliche Bedingungen wie Geradlinigkeit oder Rechtwinkligkeit zu berücksichtigen. Als Resultat erhält man verlässliche Daten, die zudem deutlich verbessert sind.

 

 


Förderung / Kooperation

Das Projekt findet im Rahmen einer Forschungskooperation zwischen dem Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen (LGLN), dem Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein und der Leibniz Universität Hannover statt.

 

 



Zusatzinformationen

 


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