ForschungMobilität
Wiedererkennen von Personen auf Basis ihrer Bewegungstrajektorie

Wiedererkennen von Personen auf Basis ihrer Bewegungstrajektorie

Leitung:  Feuerhake
Team:  Christian Sippel
Jahr:  2015
Laufzeit:  2015
Ist abgeschlossen:  ja

Heutzutage werden in vielen Bereichen Bewegungsinformationen von Personen gesammelt und analysiert. Auch beim Fußball werden verteilte Kameras genutzt, um die Spieler auf dem Feld zu verfolgen. Diese dabei generierten Trajektorien können für verschiedene Analysen genutzt werden. Hierbei kann jedoch das Problem entstehen, dass Spieler nicht durchgehend verfolgt werden können. Sei es, dass sie zwischen den Sichtfeldern der Kameras wechseln oder dass sie gar in unterschiedlichen Spielen beobachtet werden. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob es möglich ist, Personen anhand ihrer Bewegungstrajektorie und somit ihres individuellen Lauf- und Gehverhaltens wiederzuerkennen. Dabei werden als Grundlage lediglich die Trajektorien beider Füße vorausgesetzt. Zur Identifizierung einer Person werden verschiedene Charakteristika ermittelt. Diese sind u. a. die Schrittlänge und -breite, die Geschwindigkeitsverteilung über die Zeit oder die bevorzugten Aufenthaltsorte. Mit Hilfe eines mehrstufigen Algorithmus, der u. a. die Ungarische Methode zur Lösung des anfallenden Zuordnungsproblems nutzt, können Spieler zu einem späteren Zeitpunkt anhand ihres typischen Verhaltens wiedererkannt werden.